Die Nachteile von CSS-Frameworks

„Welches ist das beste CSS-Framework?“ wurde vor kurzem auf stackoverflow gefragt. CSS-Frameworks – woher kommt eigentlich der Begriff?

CSS ist eben nicht wie JavaScript, wo man alle möglichen Librarys und Frameworks einsetzen kann um mit Funktionen und Objekte zu arbeiten.

Benutzt man die so genannten „CSS-Frameworks“, so muss man sich immer an bestimmt definierte Regeln halten: jedes Framework enthält bestimmtes CSS-Reset-Zeug (sollte man übrigens nicht mehr benutzen – dafür gibt es seit neustem normalize.css), dazu kommen einige CSS-Styles. Und natürlich einige Layout-Regeln, welche float und clear beinhalten.
Dies alles kann man allerdings auch selbst in ein paar Zeilen CSS-Code schreiben und braucht dafür keine 5000 Zeilen Code, wie es bei Bootstrap der Fall ist.

Das „Grid-Layout“ geht, wie ich finde, zurück in’s Jahr 2000, als man die Präsentationsschicht mit dem Markup vermischt hat. Also man noch ganz ohne CSS gearbeitet hat.
<div class="span-10"> ist nicht viel besser als eine Tabelle: wenn etwas verändert werden soll, geht man direkt an diese Stelle im HTML-Code und ändert diese, um Änderungen am Layout herbeizurufen.
Zudem basieren alle CSS-Frameworks auf dieser „Fixed-Pixel Floated Div’s“ – man arbeitet immer in einem bestimmten Rahmen und kann daher nicht einfach so die breite einer Box in einem beliebigen Spektrum abändern.

Zusammengefasst denke ich das solche Frameworks gegen das Entwickeln eines Designs an sich spricht. Sie sind für Leute da, die eben ein einfaches Projekt auf die Beine stellen wollen, bei dem das Design nicht viel zählt – und für die, die nicht viel mit CSS am Hut haben.

Flattr this!